KI-Beratung für den Mittelstand: erst der Prozess, dann das Werkzeug

KI-Beratung für den Mittelstand heißt bei Ammermann Consulting: In zwei bis vier Wochen finden wir die Prozesse in Ihrem Unternehmen, bei denen KI wirklich Zeit spart, bewerten Aufwand und Nutzen und legen fest, womit Sie anfangen. Das Ergebnis ist ein Plan mit Zeitrahmen und Budget, kein Foliensatz.

Kostenloses Erstgespräch (30 Min.)
Zeitrahmen
2 bis 4 Wochen
Preis
ab 4.900 €
netto zzgl. MwSt.

Worum es geht

KI-Beratung auf einen Blick

Die meisten KI-Projekte im Mittelstand scheitern nicht an der Technik, sondern an der Auswahl. Es wird mit dem begonnen, was in der Demo gut aussah, nicht mit dem, was im Betrieb Zeit kostet. Die KI-Beratung dreht das um: Zuerst schauen wir, wo in Ihrem Unternehmen täglich gelesen, gesucht, abgetippt und nachgefragt wird. Dann prüfen wir, ob ein Sprachmodell, eine Automatisierung oder schlicht eine bessere Einstellung im ERP das Problem löst.

Dauer2 bis 4 Wochen
Preisab 4.900 € netto
Ihr Aufwand2 bis 3 Stunden Geschäftsführung, je 1 bis 2 Stunden pro beteiligter Abteilung
FormatInterviews vor Ort oder per Video, Ergebnis im Führungskreis
Für wenGeschäftsführer und Bereichsleiter, 50 bis 1.000 Mitarbeitende
ErgebnisPriorisierte Liste, Empfehlung für den ersten Fall, Entscheidungsvorlage

Kapitel 1

Was in der Potenzialanalyse passiert

Ich spreche mit den Menschen, die die Arbeit machen: der Sachbearbeiterin, die Bestellungen erfasst, dem Servicetechniker, der Berichte schreibt, der Buchhalterin, die Rechnungen prüft. Daraus entsteht eine Liste von fünf bis zehn Prozessen. Jeden bewerten wir nach vier Fragen: Wie viel Zeit kostet er heute? Wie gut sind die Daten? Wie aufwendig wäre die Anbindung an ERP, CRM oder DMS? Und was passiert, wenn die KI einen Fehler macht?

Am Ende steht eine Reihenfolge. Meist ist der erste Fall nicht der spektakulärste, sondern der mit dem besten Verhältnis aus Nutzen und Risiko. Ein Assistent, der Eingangsrechnungen vorprüft, ist weniger beeindruckend als ein Chatbot für Kunden, spart aber ab Woche eins Zeit und kann nichts Peinliches nach außen sagen.

Bewertung der Kandidaten
Potenzialanalyse, Woche 3
ProzessNutzenAufwandDatenlageRang
Eingangsrechnungen prüfenhochmittelgut1
Bestellungen aus E-Mails erfassenhochgeringgut2
Serviceberichte strukturierenmittelgeringmittel3
Angebote aus Lastenheftenhochhochschwachspäter
Kundenchatbotgeringhochmittelnein
Beispiel einer Bewertungstabelle aus der Potenzialanalyse
Die Bewertungstabelle aus der Potenzialanalyse: fünf bis zehn Prozesse nach Nutzen, Aufwand und Datenlage, daraus eine Reihenfolge.

Kapitel 2

Warum die Einordnung nach EU AI Act dazugehört

Seit 2025 gelten erste Pflichten aus dem EU AI Act, weitere folgen 2026 und 2027. Für die meisten Anwendungen im Mittelstand (Dokumentenverarbeitung, interne Assistenten, E-Mail-Vorsortierung) ist das Risiko gering, aber die Pflicht zur KI-Kompetenz der Mitarbeiter gilt trotzdem. In der Beratung klären wir, in welche Klasse Ihr Vorhaben fällt, was dokumentiert werden muss und wo Sie einen Anwalt brauchen. Mehr dazu im Artikel EU AI Act: Was Mittelständler jetzt tun müssen.

Rechenbeispiel

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein Großhändler mit 120 Mitarbeitenden wollte „etwas mit KI im Vertrieb“ machen. In den Interviews stellte sich heraus, dass die Innendienst-Mitarbeiter täglich rund zwei Stunden damit verbringen, Bestellungen aus E-Mail-Anhängen ins ERP zu übertragen. Das war kein Vertriebsthema, sondern Dokumentenverarbeitung. Der erste Fall wurde die Auftragserfassung, der Vertriebsassistent kam als zweiter Fall ein halbes Jahr später. Erfahrungsgemäß spart die Auftragserfassung danach rund drei Viertel der bisherigen Erfassungszeit.

Gesprächsnotiz
Erstgespräch, 30 Min.
WerGeschäftsführung, Leitung Innendienst
AlltagRund 80 Bestellungen am Tag als PDF, werden abgetippt. Zwei Personen, je etwa 2 Stunden.
SystemeERP (Business Central), Outlook, Netzlaufwerk. Schnittstelle vorhanden.
OffenStammdatenqualität bei Artikelnummern. Betriebsrat einbinden.
Nächster SchrittPotenzialanalyse Einkauf und Innendienst, 3 Wochen
Beispiel einer Gesprächsnotiz aus dem Erstgespräch
Die Notiz aus dem Erstgespräch: Was kostet Zeit, welche Systeme sind beteiligt, wer gibt frei.

Kapitel 4

Für wen die KI-Beratung gedacht ist

Für Geschäftsführer und Bereichsleiter in Unternehmen mit 50 bis 1.000 Mitarbeitenden, die ein konkretes Problem im Tagesgeschäft haben oder wissen wollen, wo sie überhaupt stehen. Wenn Sie noch keine Vorstellung haben, ist der KI-Readiness-Check ein guter erster Schritt vor dem Gespräch. Wenn Sie schon wissen, welcher Prozess es werden soll, können wir die Analyse auf diesen Bereich beschränken und direkt in die Implementierung übergehen.

Vorgehen

So läuft die KI-Beratung ab

  1. 01 · Woche 1

    Kickoff und Interviews

    Gespräche mit Geschäftsführung, Bereichsleitern und den Menschen, die die Arbeit machen. Ich will wissen, wo nachgefragt, gesucht und abgetippt wird, nicht, wie es im Organigramm steht.

    Ihr Aufwand 2 bis 3 Stunden Geschäftsführung, 1 Stunde je Interviewpartner

  2. 02 · Woche 1 bis 2

    Prozesse und Systeme ansehen

    Wir gehen die Kandidaten durch: Welche Daten liegen wo, in welchem System, in welcher Qualität? Welche Schnittstellen gibt es? Wer entscheidet im Prozess?

    Ihr Aufwand 1 bis 2 Stunden IT oder Dienstleister für Systemzugänge

  3. 03 · Woche 2 bis 3

    Bewertung und Priorisierung

    Jeder Kandidat bekommt eine Einschätzung zu Nutzen, Aufwand, Datenlage und Risiko. Daraus entsteht eine Reihenfolge, die zu Budget und Kapazität passt.

    Ihr Aufwand Keiner, Rückfragen per E-Mail

  4. 04 · Woche 3 bis 4

    Ergebnis und Entscheidung

    Präsentation der Ergebnisse im Führungskreis, Diskussion, Entscheidung über den ersten Fall. Die Unterlagen bleiben bei Ihnen und sind so geschrieben, dass sie auch in einem Jahr noch verständlich sind.

    Ihr Aufwand 90 Minuten Führungskreis

Ergebnis

Das haben Sie am Ende in der Hand

Was enthalten ist

  • Potenzialanalyse entlang Ihrer Prozesse
  • Use-Case-Priorisierung nach Aufwand und Nutzen
  • KI-Strategie mit Zeitplan und Budgetrahmen
  • Einordnung nach EU AI Act und DSGVO
  1. 01Prozesslandkarte mit den fünf bis zehn Abläufen, die am meisten Zeit kosten
  2. 02Bewertung jedes Kandidaten nach Nutzen, Aufwand, Datenlage und Risiko
  3. 03Empfehlung für den ersten Use Case mit Zielbild, Zeitplan und Budgetrahmen
  4. 04Einordnung nach EU AI Act und DSGVO: Risikoklasse, Pflichten, offene Punkte
  5. 05Entscheidungsvorlage für Geschäftsführung in zwei Seiten

Investition

ab 4.900 €

netto zzgl. MwSt.

Festpreis nach dem Erstgespräch, abhängig von Umfang und Systemlandschaft. Keine Tagessätze ohne Ende, keine Überraschungen in der Rechnung.

Dazu sage ich zu

  • Start innerhalb von zwei Wochen nach Auftrag
  • Entscheidungsvorlage spätestens am Ende der vierten Woche
  • Beauftragen Sie innerhalb von drei Monaten eine Umsetzung, werden 50 % der Analyse (2.450 €) angerechnet
  • Die Unterlagen gehören Ihnen, auch wenn Sie mit einem anderen Dienstleister umsetzen

Fragen zur KI-Beratung

Was unterscheidet KI-Beratung von einer Software-Demo?

Eine Demo zeigt, was ein Produkt kann. Beratung klärt, was Ihr Betrieb braucht. Ich arbeite herstellerunabhängig und bekomme keine Provision. Die Empfehlung kann auch lauten, dass ein bestehendes System die Aufgabe schon löst.

Wie viel Zeit müssen wir selbst investieren?

Rechnen Sie mit zwei bis drei Stunden für die Geschäftsführung und je ein bis zwei Stunden für die beteiligten Abteilungen, verteilt über die Laufzeit. Die Interviews finden vor Ort oder per Video statt.

Brauchen wir vorher eine Datenstrategie oder ein Data Warehouse?

Nein. Die meisten lohnenden Anwendungsfälle arbeiten mit Daten, die Sie schon haben: E-Mails, PDFs, ERP-Stammdaten, Dokumente. Wo die Datenlage ein Problem ist, zeigt die Analyse das und sagt, was zu tun wäre.

Was kostet die KI-Beratung?

Die Potenzialanalyse läuft zum Festpreis, abhängig von Unternehmensgröße und Anzahl der betrachteten Bereiche. Der Preisanker steht auf dieser Seite; eine konkrete Zahl bekommen Sie nach dem Erstgespräch.

Deckt die Beratung auch den EU AI Act ab?

Ja, als Einordnung: Welche Risikoklasse hat der geplante Einsatz, welche Pflichten folgen daraus, was muss dokumentiert werden. Für die rechtliche Prüfung arbeite ich mit Ihrem Datenschutzbeauftragten oder einer Kanzlei zusammen, ich bin kein Anwalt.

Was passiert nach der Beratung?

Sie entscheiden. Viele Kunden gehen direkt in die Umsetzung des ersten Falls, andere setzen ihn mit dem eigenen IT-Dienstleister um. Die Unterlagen sind so geschrieben, dass beides funktioniert.

Nächster Schritt

Welcher Prozess kostet Sie die meiste Zeit?

Erzählen Sie es in 30 Minuten. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, ob KI dort hilft und was der erste Schritt wäre.